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Die geographische Herkunft von Kakao
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Bis Mitte des 16. Jahrhunderts wuchs der Kakaobaum nur in den tropischen äquatorialen Regenwäldern in Süd- und Mittelamerika, wo er in den präkolumbianischen Kulturen einen zentralen, mythischen Platz einnahm. Der Kakaobaum benötigt feuchtwarmes Klima und wächst vorzugsweise im Schatten höherer Bäume, wo er vor der Hitze der direkten Sonnenstrahlen und starkem Wind gut geschützt ist. Nach der spanischen Eroberung kam der Kakaobaum über Schmuggelrouten und Anbauexperimente auch nach Asien und Afrika und heute liegen die Kakaoplantagen in einem weltweiten tropischen Gürtel von ca. 10 Grad nördlich und südlich des Äquators. Bis Ende des 19. Jahrhunderts konzentrierte sich der Kakaoanbau hauptsächlich auf den amerikanischen Kontinent, heute werden 70% der Welternte, bedingt durch klimatologische und politische Umstände, in Afrika und Asien produziert.
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Es gibt zwei Urformen des Kakaobaums Criollo - auch der „König des Kakaos" genannt - ergibt Kakao mit einem besonderen Geschmack. Criollo-Kakaobohnen verleihen der Schokolade ihre feinen Aromen und Spitzenakzente: Criollo ist eine sehr zarte und delikate Kakaopflanze mit kleinen, rötlichen Früchten, die nur überlebt, wenn der Boden und das Klima genau stimmen. Die idealen Bedingungen findet man nur in wenigen Regionen. Criollo findet man darum heute nur in einigen lateinamerikanischen und asiatischen Gebieten. Die Kakaobohnen aus diesen Früchten sind besonders aromatisch, sehr fein und hell. Durch ihre aromatische Finesse sind Criollo-Bohnen besonders begehrt und beliebt. Sie verleihen der Schokolade einen sehr feinen und überraschend aromatischen Charakter. Während Criollo-Bäume bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts vorherrschend waren, steuern sie heute maximal 5 % der Welternte bei.
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Forastero ist eine botanische Art, die den Großteil des gesamten Kakaos ausmacht. Er verleiht Schokolade ihren „Körper", ihren typischen Grundgeschmack, ohne spezielle Aromen: Der Forastero ist eine sehr robuste Kakaopflanze und beständiger gegen Krankheiten und Plagen. Der Anbau dieser Art ist einfacher und hat den Anbau der empfindlicheren Criollo leider fast überall verdrängt. In Afrika - das ungefähr 70% des Weltertrags an Kakao produziert - wachsen fast nur Forastero-Arten oder -Kreuzungen. Kreuzungen und Experimente ergaben eine dritte Art, die in Plantagen weltweit exportiert wurde und inzwischen auch in vielen Ländern zu finden ist: Trinitario vereint die besten Eigenschaften von Criollo und Forastero. Die Kreuzung ist beständig gegen Krankheiten, starken Wind usw. Die Ernteerträge sind hoch. Der Kakao hat einen feineren Geschmack, etwas hellere Farbe und feinere Aromen als die traditionellen Forastero-Arten. Darüber hinaus spielen auch die Anbauregionen eine wichtige Rolle.
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- Schokolade gesund genießen
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Schon die Azteken setzten Schokolade als Heilmittel ein. Auch heute schätzt man ihre positiven Eigenschaften. Generell gilt: je höher der Kakaoanteil, desto gesünder.
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- Schokolade macht glücklich
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Die süße Köstlichkeit wirkt gegen Kummer. Denn der in der Schokolade enthaltene Zucker bewirkt die verstärkte Aufnahme von Tryptophan in das Gehirn. Tryptophan ist eine Aminosäure und Baustein für Serotonin, einen Nervenbotenstoff, der für Glücks- und Lustgefühle verantwortlich ist.
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- Schokolade macht schön
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Die Gerbstoffe, die in der Kakaobohne enthalten sind, fördern die Immunabwehr und sorgen so für ein schönes Hautbild. Insofern ist Schokolade nicht die Ursache für die Entstehung von Hautunreinheiten.
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- Schokolade schützt die Zähne
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Häufig macht man Schokolade für Karies verantwortlich. Doch Kakao enthält Fluor, das die Zähne stärkt. Außerdem hemmen Gerbstoffe die Entwicklung von Bakterien, die Plaque entstehen lassen. Karieshemmend wirken sich schließlich auch Phosphate, Kalzium und Kasein, das in der Milch enthalten ist, aus.
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- Schokolade ist ein Fitmacher
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Da Schokolade aus Kakaobohnen hergestellt wird, ist sie ein pflanzliches Nahrungsmittel, das wie andere pflanzliche Nahrungsmittel auch eine Vielzahl von gesunden Substanzen, Vitaminen und Mineralstoffen enthält. Die Inhaltsstoffe Kakaobutter und eine Spur von Koffein unterstützen zum Beispiel den Stoffwechselprozess, regen die Produktion der Magensäfte an und steigern die Leistungsfähigkeit. Schokolade gibt dem Körper somit einen sanften „Kick".
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- Schokolade gibt Kraft und Energie
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Der schmelzende Genuss gilt als einer der besten Energielieferanten und als das erste Gegenmittel bei Schwächen aller Art. Da Schokolade einen Schmelzpunkt besitzt, der in etwa auf der Höhe unserer Körpertemperatur liegt, gelangen die darin enthaltenen Kraftspender Fett und Zucker enorm schnell ins Blut. Wer also gerade einen toten Punkt erreicht hat - geistig oder körperlich -, den bringt die süße Nascherei rasch wieder auf Trab.
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- Schokolade fördert die Herzfunktion
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Wie Rotwein enthält auch Schokolade Polyphenole. Das sind Antioxidantien, die als Radikalfänger wirken. Sie fördern die Durch¬blutung und können so Herzinfarkten vorbeu¬gen. Auch die Kakaobutter schützt vor Herz-Kreislauf-Krankheiten. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen beinhaltet sie kein ungeliebtes Cholesterin. Im Gegenteil enthält sie einfach ungesättigte Fettsäuren, die der Gesundheit zuträglich sind.
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- Schokolade - gut fürs Immunsystem
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Die Polyphenole stärken außerdem das menschliche Immunsystem und können sogar Krebs vorbeugen, Zusätzlich enthält Schoko¬lade Vitamin E, das als Antioxidans ebenso bestimmten Krebskrankheiten und darüber hinaus auch Arteriosklerose oder einem Katarakt (grauer Star) vorbeugen kann
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